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Pressebericht der Rheinischen Post vom 19.04.2007


Aufbruch in eine intensive Zeit
VON HANNE BUSCHMANN

(RP) Hospiz-Initiative organisierte Schiffsreise für Hinterbliebene und Alleinstehende.
Diese besondere Form von Trauerbegleitung war eine sehr positive Erfahrung.
Es war bundesweit die erste Fahrt ihrer Art.

Viele Menschen sind nach dem Tod eines nahen Angehörigen so tief verunsichert, dass sie dem Leben kaum noch etwas Positives abgewinnen können. Hilfe finden sie in der Trauerbegleitung der Hospiz-Initiative.
Eva Chiwaeze, Koordinatorin dieser Einrichtung, lässt Teilnehmerinnen der „Reise für Hinterbliebene und Alleinstehende“ sprechen. Während der Karwoche fuhren 13 Personen, die im Rahmen der Trauerbegleitung betreut werden, auf der „Princesse de Provence“, einem Schiff der Deilmann-Reederei, von Lyon nach Arles und zurück.
Waltraud Hohmann, Trauerbegleiterin der Hospiz-Initiative, und Irma Heyne-Beuse von der Firma „Regen-Bogen-Reisen“ betreuten diese Fahrt, die sich als Aufbruch in ein neues, intensives Sein erwies.

Heilsame Gespräche

Teilnehmerin Sigrid Barluschke berichtet, wie die insgesamt 15 Personen große Gruppe das langsame Gleiten durch die wunderschöne Landschaft, die Umsorgung von der Schiffs-Crew mit „Verwöhncharakter“, das Schiff selbst mit dem Hauch von Luxus und – ganz wichtig – die Möglichkeiten des Gesprächs als heilsam erfahren hätten. „Wir konnten vertrauensvoll sprechen, miteinander lachen, auch weinen, wenn uns danach war“, so Sigrid Barluschke. „Ich habe mich zurückgenommen. Aber wenn ich helfen musste, war ich da. Meine Hilfe war zumeist, einfach nur zuzuhören“, sagt Waltraud Hohmann. „Das Ganze war ein Versuch, der erste dieser Art überhaupt in Deutschland. Für mich eine Flussfahrt für Trauernde, weil das Leben auch ein Fluss ist“, so sieht es Chiwaeze. Sie war nicht dabei, ist um so glücklicher über den Erfolg.

Irma Heyne-Beuse aus Hamminkeln führte früher mit ihrem Mann ein Reisebüro. Nach dessen Tod fühlte sie sich in einem tiefen Loch. Bei Waltraud Hohmann war sie in der Trauerbegleitungs-Gruppe. Die beiden entwickelten den Reiseplan. Heyne-Beuse regelte alles Kommerziell-Fachliche, bekam damit eine neue Aufgabe und frischen Lebensmut, wie sie dankbar bekennt.

Sie managt die neue Reisefirma „Regen (Sinnbild für Trauer)-Bogen (für Brücke)-Reisen (für die Schritte in ein neues Leben)“. Eva Chiwaeze möchte diesen Weg weiter empfehlen: „Es ist ein niederschwelliges Angebot, nicht gebunden an feste Gesprächszeiten, indes an einfühlendes Miteinander und an bezahlbare Preise. Hotelaufenthalte sind denkbar, da weniger kostspielig.“

 


  Update: 17. Mai 2008

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